Föderalismus - Hintergrund

Die Geschichte des Länderfinanzausgleichs seit 1950

Die Geschichte des Länderfinanzausgleichs seit 1950 spiegelt im Grunde die zu- oder abnehmende Finanzkraft der einzelnen Bundesländer. Besonders deutlich lässt sich das am Beispiel Bayerns und Nordrhein-Westfalens nachzeichnen.
Der Wandel Bayerns vom reinen Agrar- zum Agrar- und Technologieland läuft fast parallel zur Entwicklung vom Nehmer- zum Geberland im Länderfinanzausgleich. Von 1950 bis 1987 bekommt der Freistaat durchweg Geld aus dem Ausgleichstopf – insgesamt 3,39 Milliarden Euro.

Die höchsten Summen belaufen sich nach einer Übersicht des Bundesfinanzministeriums 1977 auf 204,2 Millionen Euro und 1980 auf 205,8 Millionen Euro. Bis 1986 nimmt die zugeteilte Summe rapide ab. 1987 und 1988 ist die Bilanz ausgeglichen.
1989 taucht das Land erstmals als Geberland auf.

Text: dpa / zeitonline

 

 

Unterlagen zu den Themen Schuldenbremse und Stabilitätsrat

Teilen

Share on facebook
Share on linkedin
Share on twitter
Share on email

Weitere Themen

Demografie

Uns im Moment noch in einer demografisch günstigen Situation, denn die geburtenstarken Jahrgänge der Babyboomer sind alle noch in den letzten Jahren des Erwerbsalters. Das ist eine Generation, die sehr gut qualifiziert ist, besser als jede Generation vorher.

weiterlesen

Föderales Forum

Am 4. Juni 2019 fand im Bundesfinanzministerium die Auftaktveranstaltung des Föderalen Forums statt. Experten aus Wissenschaft, Politik und Verwaltung diskutierten über die Herausforderungen der öffentlichen Haushalte sowie über die Zukunft des Föderalismus.

weiterlesen

Kontakt